was schenk ich zu Weihnachten– Kurzurlaub in Sizilien

20 11 2009

Sizilien Palermo im Dezembereinfach mal den grauen Tagen entfliehen und gleichzeitig auch ein tolles Weihnachtsgeschenk haben…
ein Kurzurlaub auf Sizilien, ab in die Sonne und den Stress daheim lassen, entspannen und die Feiertage nutzen um mal was anderes zu sehen. Sonne, 19 Grad (im Schatten ), ein schwebender Duft von frisch geroesteten Marronen, ueberall bunte, flackernde Weihnachtsbeleuchtung (auf Sizilien steht nie etwas still) und ganz viele, kitschig-geschmueckte Kunsttannenbaeume und die Palmen an den Strassen in leuchtende Weihnachtsbaeume verwandelt ..
-so etwa sieht es auf Sizilien aus, wenn es auf Weihnachten zugeht. Sizilien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert und in der Nebensaison ist es auch sehr guenstig
Sizilien Ferienwohnung in Terrasini nahe dem Flughafen Palermo





Palermo Sehenswert man kann die Stadt lieben oder hassen

10 11 2009

Palermo sehen gehoert zum Muss einer Reise nach Sizilien

das etwas andere Palermo

Palermo kann so verschieden sein

Die Sizilianer lieben Palermo oder sie hassen es. Auch wenn man sich als Tourist nur einen Tag in dieser lebhaften Mittelmeerstadt aufhält, kann man beide Sichtweisen verstehen. Der künstlerische Reichtum der Stadt, die sowohl europäische als auch orientalische Charakterzüge hat, ist beeindruckend. Die Architektur der Stadt weist normannische, barocke, byzantinische und arabische Einflüsse auf, oft in engem Nebeneinader.

Zahlreiche Völker haben hier nacheinander und miteinender gelebt, haben sich Palermo streitig gemacht und haben in den volkstümlichen Traditionen und im Stadtbild ihre Einflüsse hinterlassen. Karthager, Römer, Normannen Byzantiner, Araber, Spanier, Österreicher, Franzosen und Italiener haben die Stadt nach und nach geformt. Palermo ist eine faszinierende Mischung von Kulturen.

Die Stadt ist lebhaft, laut, mitunter hektisch, und wird von einem permanenten Verkehrschaos erdrückt. Auf der anderen Seite spürt man in Palermo deutlich die gelassene, mediterrane Mentalität der Menschen, die alles, auch die bedrückendsten Probleme, geduldig erträgt – mit einer Mischung aus Resignation und Gleichgültigkeit.

Und Probleme hat Palermo mehr als genug. Der von Regeln kaum beeinflusste Verkehr, der die Stadt von den Umgehungsstraßen bis in die Altstadtgassen verstopft, ist eine Plage, die aber von allen als quasi naturgegeben hingenommen wird. Die durch keine Stadtplanung geregelte Betonwüste vieler Teile der Stadt tut ihr Übriges, um das Stadtbild zu verschandeln.

Die Abfälle an den Straßenrändern und die oft überquellenden Müllcontainer verbreiten nicht nur in der Hitze des Hochsommers oft einen üblen Geruch.

Und schließlich die Mafia – die man nicht sieht und die viele Palermitaner auch nicht sehen wollen – die man aber spüren kann. Die Mafia, die eine organische Stadtentwicklung seit Jahrzehnten lähmt und die letztendlich verantwortlich ist für die vielen kleinen und großen Missstände dieser Stadt. Quelle: Reise nach Italien





Sizilien nicht nur Kulturschatz

5 11 2009

die Kathedrale von Palermo

Die vielen verschiedenen Baustile erinnern eindrucksvoll an die turbulente Geschichte Siziliens. Jede Eroberungswelle hinterließ sichtbar ihre Spuren.

Der Dom von Palermo ist beeindruckend – und ungewöhnlich. Er hat das Kirchenschiff einer europäischen Kathedrale, seine Türme und Fenster zeugen jedoch von arabischem Einschlag. An dieser architektonischen Mischform wird deutlich, wie diverse Völker über Jahrhunderte hinweg Einfluss auf Sizilien genommen haben. Das brachte der größten Insel im Mittelmeer neben etlichen Schlachten eine äußerst reichhaltige Kultur.

Phönizier, Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Staufer, Franzosen, Spanier, Habsburger und schließlich Italiener – sie alle haben ihre Spuren auf Sizilien hinterlassen. Wegen ihrer strategisch bedeutenden Lage im Zentrum des Mittelmeers wollten alle Anrainerstaaten die Insel einnehmen oder zumindest Stützpunkte unterhalten. So bietet sich dem Reisenden heute ein weites Spektrum historisch bedeutender Orte. Zudem locken herrliche Strände, die vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben sind.

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Castelmola Taormina Bar Turrisi die Penisbar

31 10 2009
Bar Turrisi Castelmola Taormina

Bar Turrisi Castelmola bei Taormina

Die Bar Turrisi in Castelmola besteht seit 1947. Heute kann man hier, umgeben von Penissen in allen erdenklichen Variationen, Getränke und kleine Snacks genießen. Wir hatten von dieser ungewöhnlichen Bar im Michael Müller Reiseführer Sizilien gelesen. Beim Gang durch Castelmola kommt man unweigerlich irgendwann daran vorbei. Sie ist direkt neben der kleinen Kirche am Piazza Duomo zu finden.

Auch wenn man vorher davon gelesen hat, beim Besuch der Bar ist man doch überrascht vom Peniskult, der in fast allen Gegenständen der Bar sichtbar wird. Am Tresen werden Penisse in Marzipan und Lutscherform angeboten. Die Lampen, Stühle, Tische und Kerzen sind mit Penisformen verziert. Im WC findet sich ein Wasserhahn in Penisform, die Türklinken haben ebenfalls eine eindeutige Form. Bilder und Statuen runden das Bild ab. Die Inhaber berufen sich auf die griechische Vergangenheit und sammeln alles (vor allem Altes), was sie finden können und stellen es in der Bar aus.

Die Bar ist trotz der ungewöhnlichen Einrichtung sehr gemütlich, zieht sich über 3 Stockwerke mit Miniterassen und ist auf jeden Fall sehenswert. Das Essen und die Getränke waren sehr gut. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man hier eine kleine Erfrischungspause einlegen.





Reisebericht Sizilien Cefalù

22 10 2009

Cefalu

Cefalu

Cefalù
eine wirklich schöne, mittelalterliche Stadt in einer beeindruckenden Naturkulisse . Cefalù wurde nach dem gleichnamigen Kalkfelsen, Rocca di Cefalù , benannt. Dieser liegt direkt hinter dem Ort und überragt alles. Auf dem Felsen liegt übrigens so eine Art Kultstätte , die wohl der römischen Göttin Diana geweiht sein soll. Die Anlage sieht aber schon deutlich älter aus, als man es bei den ollen Römer vermuten möchte. Wer weiß. Dafür ist etwas anderes sicher: der Blick, der sich vom Rocca aus bietet, ist atemberaubend. Da lohnt sich der etwas beschwerliche Aufstieg über die vielen Treppen allemal. ….mehr





Ferienwohnung in Terrasini am Meer

18 10 2009
Sizilien Ferienwohnung Terrasini Casa Ullaegino Innenausstattung

es gibt viele Gruende um eine Ferienwohnung zu waehlen

es gibt gute Gruende um uns zu waehlen

Casa Ulla und Gino in Terrasini





Sizilien Lebenskunst Geselligkeit Familienleben

28 02 2009

Unter Lebenskunst fällt in Sizilien neben Werten wie Geselligkeit, Familienleben und ein sonniger Tag am Meer in erster Linie die Kunst des kulinarischen Genießens.
Die Vorliebe für kulinarische Genüsse hat auf Sizilien eine lange Tradition. Bereits in prähistorischer Zeit, als man im Mittelmeerraum noch die Dea Madre verehrte, wurden rituelle Törtchen zu Ehren der großen Muttergottheit gebacken.Dann kamen die Griechen, kolonialisierten das östliche Mittelmeer, ließen die weiblichen Gottheiten in der Versenkung verschwinden und kümmerten sich vor allem um das Kultgetränk des Dyonysos. Mit den Römern gelangten extravagante Gänserezepte auf die Insel, die Byzantiner brachten ihre Vorliebe für Süß-Saures mit, und die Eroberung durch die Araber zwischen dem 9. und dem 11. Jahrhundert sorgte sogar für eine kleine Küchenrevolution: Noch heute sind Aprikosen, Zucker, Zitrusfrüchte, süße Melonen, Reis, Safran, Rosinen, Muskatnuß, Nelken, Pfeffer und Zimt Grundpfeiler der sizilianischen Küche. Die Normannen und die Staufer wiederum optimierten für Fleischgerichte, und die Spanier ließen Sizilien großzügig an ihren Errungenschaftn aus der neuen Welt teilhaben: Kakao, Mais, Truthahn sowie Tomaten und andere Nachtschattengewächse. Und dann waren da noch die Bourbonen, die Italiener „vom Kontinent“, und viele andere Völker, die an der sizilianischen Speisekarte mitgeschrieben haben.

Essen und Trinken im Herzen des Mittelmmers bedeutet also immer auch eine Zeitreise in die Kultur vergangener Epochen. Die Phantasie der sizilianischen Köche stellt dabei sicher, daß es sich um eine höchst individuelle Interpretation einer Vielvölkerküche handelt: bunt, süß, herzhaft, duftend, exotisch, bodenständig und manchmal sehr geheimnisvoll. Eben so, wie die Insel selbst.