Rezepte aus Sizilien Orangen-Fenchelsalat mit geraeuchertem Hering

19 10 2008
Orangen-Fenchelsalat mit geraeuchertem Hering

Orangen-Fenchelsalat mit geraeuchertem Hering

Zutaten :
frischer Fenchel, Orangen, Fruehlingszwiebeln, geraeucherter Hering, Pfeffer + Salz, Olivenoel
> den frischen Fenchel halbieren und in Scheiben schneiden
> Orangen – wenn moeglich Blutorangen – schaelen und in kleine Stuecke schneiden
> Fruehlingszwiebeln in feine Ringe schneiden

 > alles zusammen in eine grosse Schuessel geben und mit dem Saft einer Orange, einer halben Zitrone und Olivenoel vermischen.
> den geraeucherten Hering in ganz kleine Stueckchen geschnitten dazugeben und danach mit Pfeffer und Salz abschmecken. Der Salat sollte mindestens eine Stunde ruhen, um den Geschmack richtig anzunehmen

guten Appetit wuenschen Ulla und Gino

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Pasta Aglio Olio Peperoncino, Spaghetti mit Knoblauch Oel und Peperoncino

19 05 2008

Zutaten : Spaghetti oder Linguine – Knoblauch – Peperoncini – Salz – Olivenoel – Petersilie
Knoblauch + Peperoncino > klein geschnitten in reichlich Olivenöl in der Pfanne kurze Zeit braten ohne dass der Knoblauch Farbe bekommt
Spaghetti > in reichlich Salzwasser al dente abkochen, abschütten, mit in die Pfanne geben mischen und mit klein geschnittener Petersilie bestreuen und servieren

so kochen wir hier in Sizilien





Aglio di Nubia, Knoblauch aus Nubia – Trapani

18 05 2008

Knoblauch oder Aglio in italienisch
Knoblauch darf in fast keinem Gericht fehlen. Zu der ganz besonderen Qualität gehört Knoblauch, der bei den Salinen von Trapani wächst, Knoblauch aus Nubia. Warscheinlich ist es der salzhaltige Boden, der diese besondere Qualität hervorbringt. Man kann ihn auch in großen Mengen zu sich nehmen wie z.B. mit einer Portion „“ Spaghetti Aglio Olio „“ , oder roh mit Bruscetta (geröstetes Weißbrot mit Tomaten,Olivenöl und Knoblauch), ohne Geruchs-Probleme zu bekommen, … zu Tisch in Sizilien





die Geschichte Siziliens

6 05 2008

…spiegelt sich in der heutigen Küche wider. So kamen mit den Griechen Oliven, salziger Ricotta, Honig und Wein auf die Insel. Schon im antiken Syrakus wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. eine Kochschule gegründet und ein Kochbuch geschrieben: Il cuoco siciliano, der sizilianische Koch.
Die Römer begannen, im Inselinneren intensiv Hartweizen anzubauen und stellten erstmals eine Art Speiseeis her, indem sie das Eis des Ätna mit Honig süßten und mit Fruchtsaft färbten. Von ihnen lernte man unter anderem auch, Bratwürste und Maccu zuzubereiten. Maccu ist ein Püree aus Saubohnen, Zwiebeln und Knoblauch, das zu Brot oder Nudeln gegessen wird. Es war über Jahrhunderte Hauptnahrung der Bauern, die das Gericht in Tonamphoren mit aufs Feld nahmen. Den Rest des Beitrags lesen »





die sizilianische Kueche

6 05 2008

Die sizilianische Küche zählt zu den ältesten und vielseitigsten Regionalküchen Italiens. Sie ist geprägt von den reichhaltigen Erträgen der Landwirtschaft und des Fischfangs und von den Einflüssen fremder Kulturen in der Geschichte Siziliens. Vereinfacht lässt sich die Küche beschreiben mit Pasta, pesce e pasticceria, also Nudeln, Fisch und Süßspeisen. Nudelgerichte werden vorwiegend mit Gemüse serviert, Fisch findet wesentlich öfter Verwendung als Fleisch und die sizilianischen Süßspeisen zählen zu den gehaltvollsten und farbenfrohesten der Welt. Die Vielfalt der sizilianischen Küche liegt darin, dass jedes Kochrezept in den einzelnen Provinzen mit sehr unterschiedlichen Zutaten angereichert und verfeinert wird.

Grundbestandteile der sizilianischen Küche sind in erster Linie Produkte der eigenen Landwirtschaft und des Fischfangs.

Zu den wichtigsten Anbauprodukten zählen Zitronen, Orangen, Tomaten und Oliven, die sowohl zum Einlegen als auch zur Produktion von Olivenöl verwendet werden. Weitere Produkte sind Hartweizen zur Herstellung von Teigwaren, Paprika, Artischocken, eine Vielzahl von Küchenkräutern und nicht zuletzt Auberginen, die auf Sizilien in vielen Rezepten vorkommen. Mandeln, Pinienkerne und Pistazien werden sowohl zum Verfeinern der Gerichte als auch für viele Süßspeisen und Gebäck gebraucht.
canoliIn der sizilianischen Küche wird oft von wilden Pflanzen und Kräutern Gebrauch gemacht, die entweder roh verzehrt, gekocht oder eingelegt werden. Dazu gehören wilder Fenchel, wilder Spargel, Borretsch (Gurkenkraut), wilder Mangold, Distel-Artischocke, Kapern und Zichorie (Wegwarte).

Zu den in der Küche am häufigsten verwendeten Fischarten zählen Thunfisch, Schwertfisch, Sardellen, Sardinen und zahlreiche Krustentiere. Fisch wird meist frisch zubereitet, aber auch in Olivenöl konserviert, geräuchert oder getrocknet. Kleinfische werden oft frittiert und als Beilage zu anderen Gerichten gereicht. Fleischgerichte bestehen vorwiegend aus Lamm, Wildkaninchen oder Schwein.

Neben den Erträgen der Landwirtschaft und der Fischerei wird in vielen Regionen Siziliens Käse produziert. Ricotta wird vor allem in den Konditoreien zur Herstellung cremiger Süßspeisen und Füllungen verwendet, aber auch zur Füllung von Cassatelle (Sizilianische Ravioli) oder als Soße für Nudelgerichte. Weitere typische Käsespezialitäten sind der Ragusano, der birnenförmige Caciocavallo und der Pecorino siciliano. Der junge, noch weiche Pecorino, auch Primo Sale genannt, wird oft an Stelle der sonst in Italien üblichen Mozzarella verwendet, der reife und würzigere Pecorino an Stelle des geriebenen Parmesans.
Sizilien durch seine Kueche kennenlernen