Palermo Sehenswert man kann die Stadt lieben oder hassen

10 11 2009

Palermo sehen gehoert zum Muss einer Reise nach Sizilien

das etwas andere Palermo

Palermo kann so verschieden sein

Die Sizilianer lieben Palermo oder sie hassen es. Auch wenn man sich als Tourist nur einen Tag in dieser lebhaften Mittelmeerstadt aufhält, kann man beide Sichtweisen verstehen. Der künstlerische Reichtum der Stadt, die sowohl europäische als auch orientalische Charakterzüge hat, ist beeindruckend. Die Architektur der Stadt weist normannische, barocke, byzantinische und arabische Einflüsse auf, oft in engem Nebeneinader.

Zahlreiche Völker haben hier nacheinander und miteinender gelebt, haben sich Palermo streitig gemacht und haben in den volkstümlichen Traditionen und im Stadtbild ihre Einflüsse hinterlassen. Karthager, Römer, Normannen Byzantiner, Araber, Spanier, Österreicher, Franzosen und Italiener haben die Stadt nach und nach geformt. Palermo ist eine faszinierende Mischung von Kulturen.

Die Stadt ist lebhaft, laut, mitunter hektisch, und wird von einem permanenten Verkehrschaos erdrückt. Auf der anderen Seite spürt man in Palermo deutlich die gelassene, mediterrane Mentalität der Menschen, die alles, auch die bedrückendsten Probleme, geduldig erträgt – mit einer Mischung aus Resignation und Gleichgültigkeit.

Und Probleme hat Palermo mehr als genug. Der von Regeln kaum beeinflusste Verkehr, der die Stadt von den Umgehungsstraßen bis in die Altstadtgassen verstopft, ist eine Plage, die aber von allen als quasi naturgegeben hingenommen wird. Die durch keine Stadtplanung geregelte Betonwüste vieler Teile der Stadt tut ihr Übriges, um das Stadtbild zu verschandeln.

Die Abfälle an den Straßenrändern und die oft überquellenden Müllcontainer verbreiten nicht nur in der Hitze des Hochsommers oft einen üblen Geruch.

Und schließlich die Mafia – die man nicht sieht und die viele Palermitaner auch nicht sehen wollen – die man aber spüren kann. Die Mafia, die eine organische Stadtentwicklung seit Jahrzehnten lähmt und die letztendlich verantwortlich ist für die vielen kleinen und großen Missstände dieser Stadt. Quelle: Reise nach Italien

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Corleone Ausflugsziele in Sizilien

26 01 2009

eine Stadt in der Provinz Palermo in der Region Sizilien in Italien. Der Name Corleone bedeutet Löwenherz. Das Wappen der Stadt zeigt einen aufrechten Löwen auf rotem Grund.
Corleone hat eine lange antike Vorgeschichte, die bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. reicht. Unter römischer Herrschaft hieß Corleone „Animosa Civitas“. Durch seine strategisch bedeutende Lage auf halber Strecke der Hauptstrasse von Palermo nach Agrigent war Corleone ein wichtiger Stützpunkt für alle Herrscher Siziliens.Corleone
Im 20. Jahrhundert geriet Corleone durch die Machenschaften der Mafia immer wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Corleone, Heimat von Paten und Bossen, liegt rund sechzig Kilometer von der Hafenstadt Palermo entfernt. Vor einigen Jahren noch wurde Ausländern dringend abgeraten, den berüchtigten Ort im Landesinneren von Sizilien zu betreten. Fahrzeugreifen wurden zerstochen, Besucher wurden angerempelt und heftig beschimpft. Es war auf den ersten Blick offensichtlich, dass die Corleoneser kein Interesse an ungebetenen Gästen hatten.

Inzwischen haben sich die Verhältnisse gründlich geändert. Corleone kann nunmehr auch von Einzelreisenden gefahrlos besucht werden. Der Ort selbst liegt malerisch. Schon bei der Anfahrt erhebt sich weithin sichtbar in dem kahlen Hügelgelände die 1613 Meter hohe Felsbastion Rocca Busambra. Deren Bergwälder und durch Grotten und Felsspalten zerklüftete Karsthochflächen gelten bis heute als ideales Versteck für manch einen Übeltäter, der auf internationalen Fahndungslisten prangt…………….        Ferienwohnung Casa UllaeginO ganz in der Naehe





Antika Focacceria di San Francesco, Via Paternostro Alessandro 64, Palermo

7 01 2009
Antica Foccaceria San Francesco Palermo

Antica Foccaceria San Francesco Palermo

auch dieses Jahr wieder…

eines der ältesten Restaurants in Palermo, gegründet im 19ten Jahrhundert und besucht von vielen illustren Persönlichkeiten wie Garibaldi, Pirandello und Crispi. Eine Lokalität mit viel Geschichte, Geschichte bis in die Neuzeit. Wie viele in der Stadt, wurden auch hier die Besitzer zu Schutzgeldzahlungen „Pizzo“ gezwungen, aber hier hat man sich gewehrt. Man hat angezeigt und die Festnahme einiger Mitglieder des Clans del Centro Storico erreicht. Seither wird diese Lokalität Tag und Nacht bewacht. …..mehr