Taormina in Sizilien Urlaub Reisen Geniessen

23 01 2009

In den Hinterhöfen sprießen Zitronen- und Orangenbäume, der ganze Ort schaut aufs Wasser, und in der Ferne erhebt sich der Vulkan Ätna als beeindruckende Kulisse: Taormina im Nordosten Siziliens liegt auf einem Felsen hoch über dem Ionischen Meer.

Bekannt wurde Taormina, dessen Geschichte bis in die Bronzezeit zurückreicht, durch den deutschen Baron Wilhelm von Gloeden, der 1878 nach Sizilien kam. Er fotografierte halb nackte Jünglinge, die er in antiken Motiven arrangierte. Diese sorgten für Begeisterung, und es setzte ein Besucherstrom ein, der bis heute nicht abgeebbt ist.

Die heutigen jungen Männer sind in der Regel angezogen und fahren auf Motorrollern durch die engen Gassen der auf einem 200 Meter hohen Felsen gelegenen, 10 000 Einwohner zählenden Gemeinde. Taorminas Stadtbild ist wie jenes der meisten anderen Orte an Siziliens Küste geprägt vom Stell-dich-ein der Kulturen: Phönizier, Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen und Spanier gehören zu den Völkern, die das Mittelmeer-Eiland in den vergangenen 3000 Jahren heimgesucht haben. So ist denn auch das berühmte Teatro Greco von Taormina keine griechische Bühne, sondern eigentlich ein römisches Bauwerk. Die Römer bauten es im zweiten Jahrhundert vor Christus an die Stelle eines kleineren griechischen Theaters.

Auf dem Corso Umberto I treffen sich die Besucher aus dem Theater dann wieder. Wer sich in eines der Cafés entlang der Flaniermeile setzt, sollte vor der Bestellung nach den Preisen fragen. Sonst ist die Überraschung groß angesichts einer Rechnung von 15,60 Euro für zwei Stückchen Kuchen und zwei Espressi, die hier Cafe heißen – auch wenn einem der Kellner beim Eintritt ins Lokal charmant den Regenschirm abnimmt. Etwa auf halber Höhe des Corso Umberto I liegt die Piazza IX. Aprile. Das belebte Plätzchen wird gesäumt von der Kirche S. Giuseppe, der Stadtbibliothek und dem Stadttor. Gleich in der Nähe befindet sich auch die „Wunderbar“, wo schon zahlreiche Stars und Sternchen ihren Kaffee eingenommen haben sollen. ……… 
Bilder von Taormina
Urlaub in Sizilien

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Etna der Vulkan auf Sizilien

12 05 2008

Catania
Dopo l’allarme sull’aumento del tremore vulcanico sull’Etna, è in corso una nuova eruzione dal cratere, posto a sudest, dove si registra un’intensa attività stromboliana con emissione di cenere e fontane di lava incandescente. Le riprese sono state fatte con telecamere a infrarossi.

La situazione per ora è tenuta sotto controllo dal dipartimento della Protezione Civile e dalla sezione catanese dell’Istituto Nazionale di Vulcanologia. I primi segnali della ripresa dell’attività eruttiva sull’Etna sono arrivati intorno alle 14 quando le apparecchiature hanno registrato un forte incremento del tremore nei condotti interni dell’Etna, che segnala la risalita di magma incandescente. Il presidente della Regione siciliana, Raffaele Lombardo „segue con attenzione l’evolversi della situazione sull’Etna“.


Etna il Vulcano.

33 km von Catania entfernt liegt Europas größter Vulkan. Der Ätna (3369m) ist der Herrscher Siziliens, bei klarem Wetter ist er auch von Westsizilien aus zu sehen. Von seiner Innersizilien zugekehrten Seite zeigt er sich als kahler Riese, gelb verbrannt. Nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras: seine Schneekappe taut aber auch im Sommer nicht immer ab. Die Ausbrüche 2001 und 2002 gehörten zu den schwersten seit Jahrzehnten. Sie haben nicht nur die weit oben liegende Landschaft völlig verändert. Die Lava floss bis weit hinunter in dicht besiedelte Gebiete und kam erst wenige Kilometer vor Nicolosi, Pedara, Zafferana und Milo zum Stehen, zerstörte Häuser, Straßen, Wälder und Felder. Noch immer sind nicht alle Straßen wieder aufgebaut. Von der Erforschung auf eigene Faust sollte man absehen, denn bis heute sind oft und unvorhergesehene Erschütterungen und Ausbrüche und plötzlich aufkommender Nebel äußerst gefährlich. Außerdem sollte man bei einem Besuch der Gipfelregion unbedingt Winterkleidung und feste Schuhe dabei haben.Die Sizilianer nennen den Etna auch «Mongibello» (darin steckt das arabische «Djebel» – Berg) oder einfach nur «La Montagna» (der Berg). Seine Höhe ändert sich nach jedem Ausbruch. Der Ätna hat keinen geologischen Zusammenhang mit der restlichen Bergwelt Siziliens, er besteht aus rund 200 einzelnen Kratern und hat einen Umfang von 200 Kilometern. Ab 1600 Höhenmeter liegt von Dezember bis Mai Schnee, früher die Haupteinnahmequelle des Bischofs von Catania, denn der Schnee wurde nach ganz Süditalien und bis nach Malta exportiert. Den Ätna umgibt eine fruchtbare Gartenlandschaft, die im Süden in die Ebene von Catania übergeht. Weitere größeren Ausbrüche waren 1971,1983, 1985 und 1995. Bis 1800 Meter führt die Teerstraße, mit Seilbahn und Geländebussen geht es weiter bis auf etwa 3300 Meter. Besonders eindrucksvoll ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel.der Aetna
Ulla und Gino Reisefuehrer wenn Sie Sizilien als Urlaubsinsel interessiert