Castelmola Taormina Bar Turrisi die Penisbar

31 10 2009
Bar Turrisi Castelmola Taormina

Bar Turrisi Castelmola bei Taormina

Die Bar Turrisi in Castelmola besteht seit 1947. Heute kann man hier, umgeben von Penissen in allen erdenklichen Variationen, Getränke und kleine Snacks genießen. Wir hatten von dieser ungewöhnlichen Bar im Michael Müller Reiseführer Sizilien gelesen. Beim Gang durch Castelmola kommt man unweigerlich irgendwann daran vorbei. Sie ist direkt neben der kleinen Kirche am Piazza Duomo zu finden.

Auch wenn man vorher davon gelesen hat, beim Besuch der Bar ist man doch überrascht vom Peniskult, der in fast allen Gegenständen der Bar sichtbar wird. Am Tresen werden Penisse in Marzipan und Lutscherform angeboten. Die Lampen, Stühle, Tische und Kerzen sind mit Penisformen verziert. Im WC findet sich ein Wasserhahn in Penisform, die Türklinken haben ebenfalls eine eindeutige Form. Bilder und Statuen runden das Bild ab. Die Inhaber berufen sich auf die griechische Vergangenheit und sammeln alles (vor allem Altes), was sie finden können und stellen es in der Bar aus.

Die Bar ist trotz der ungewöhnlichen Einrichtung sehr gemütlich, zieht sich über 3 Stockwerke mit Miniterassen und ist auf jeden Fall sehenswert. Das Essen und die Getränke waren sehr gut. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man hier eine kleine Erfrischungspause einlegen.

Advertisements




Taormina in Sizilien Urlaub Reisen Geniessen

23 01 2009

In den Hinterhöfen sprießen Zitronen- und Orangenbäume, der ganze Ort schaut aufs Wasser, und in der Ferne erhebt sich der Vulkan Ätna als beeindruckende Kulisse: Taormina im Nordosten Siziliens liegt auf einem Felsen hoch über dem Ionischen Meer.

Bekannt wurde Taormina, dessen Geschichte bis in die Bronzezeit zurückreicht, durch den deutschen Baron Wilhelm von Gloeden, der 1878 nach Sizilien kam. Er fotografierte halb nackte Jünglinge, die er in antiken Motiven arrangierte. Diese sorgten für Begeisterung, und es setzte ein Besucherstrom ein, der bis heute nicht abgeebbt ist.

Die heutigen jungen Männer sind in der Regel angezogen und fahren auf Motorrollern durch die engen Gassen der auf einem 200 Meter hohen Felsen gelegenen, 10 000 Einwohner zählenden Gemeinde. Taorminas Stadtbild ist wie jenes der meisten anderen Orte an Siziliens Küste geprägt vom Stell-dich-ein der Kulturen: Phönizier, Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen und Spanier gehören zu den Völkern, die das Mittelmeer-Eiland in den vergangenen 3000 Jahren heimgesucht haben. So ist denn auch das berühmte Teatro Greco von Taormina keine griechische Bühne, sondern eigentlich ein römisches Bauwerk. Die Römer bauten es im zweiten Jahrhundert vor Christus an die Stelle eines kleineren griechischen Theaters.

Auf dem Corso Umberto I treffen sich die Besucher aus dem Theater dann wieder. Wer sich in eines der Cafés entlang der Flaniermeile setzt, sollte vor der Bestellung nach den Preisen fragen. Sonst ist die Überraschung groß angesichts einer Rechnung von 15,60 Euro für zwei Stückchen Kuchen und zwei Espressi, die hier Cafe heißen – auch wenn einem der Kellner beim Eintritt ins Lokal charmant den Regenschirm abnimmt. Etwa auf halber Höhe des Corso Umberto I liegt die Piazza IX. Aprile. Das belebte Plätzchen wird gesäumt von der Kirche S. Giuseppe, der Stadtbibliothek und dem Stadttor. Gleich in der Nähe befindet sich auch die „Wunderbar“, wo schon zahlreiche Stars und Sternchen ihren Kaffee eingenommen haben sollen. ……… 
Bilder von Taormina
Urlaub in Sizilien